Zukunftsperspektiven für Kinder mit Teilleistungsstörungen schaffen

Juli 10 13:44 2012 Print This Article

Selbsthilfeprogramm stärkt Eltern von Kindern mit Lese- / Rechtschreibstörung und Rechenstörung.

Fünf Prozent aller Menschen sind weltweit von einer Lese- und Rechtschreibstörung (Legasthenie) und genauso viele von einer Rechenstörung (Dyskalkulie) betroffen. Unerkannt beginnt für die Kinder häufig eine Abwärtsspirale, die im schlimmsten Fall mit einem fehlenden Schulabschluss und andauernder Arbeitslosigkeit enden kann.

Der BKK Bundesverband unterstützt den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. beim Aufbau eines Selbsthilfeprogramms. Dabei werden, neue Elterngruppen gebildet und geschult, Lehrerfortbildungen angeboten sowie Handreichungen für Eltern und Lehrer im Umgang mit den betroffenen Kindern erstellt. Auf der eigens dafür errichteten Internetseite www.bvl-infothek.de sind alle Informationen zum Gesamtprojekt „Vielfalt als Chance“ zu finden. „Insbesondere Eltern sollen befähigt werden, ihr betroffenes Kind bestmöglich zu unterstützen und die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, damit sich ihr Kind trotz der Teilleistungsstörung gut entwickeln kann“, so Heinz Kaltenbach, Geschäftsführer des BKK Bundesverbandes.

Für die Kinder entsteht durch die meist angeborene Lese- und Rechtschreibstörung eine permanente Stresssituation. Psychosoziale gesundheitliche Einschränkungen können hinzukommen: aggressives oder extrem zurückgezogenes Verhalten, Schulunlust und Schulverweigerung, aber auch psychosomatische Beschwerden können Folgen dieser unerkannten Situation sein. Eltern sind oft ratlos; Lehrer, denen die Legasthenie oder Dyskalkulie zuerst auffallen sollte, kommen aufgrund der Klassengröße und Unterschiedlichkeit der Ausprägung der Teilleistungsstörung meist nicht direkt auf die Ursache der massiven Probleme.

„Je besser alle Beteiligten über die Ursachen und Interventionsmöglichkeiten informiert sind, umso eher wird es den betroffenen Kindern gelingen, erfolgreich durch die Schule zu kommen und eine Ausbildung anzuschließen, die ihren Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Nur durch eine aktive Selbsthilfearbeit kann es gelingen, Maßnahmen zu initiieren und damit Fortschritte zu erreichen“, so Annette Höinghaus Geschäftsführerin des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie.

Weitere Informationen zum Projekt sind im Internet unter http://www.bvl-infothek.de abrufbar. Ausführliche Informationen zur Legasthenie und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind unter http://www.bvl-legasthenie.de erhältlich. Informationen zur BKK sind unter http://www.bkk.de/ zu finden.

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Über den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.:

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 30 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Betroffenen und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer betroffenen Kinder besser verstehen lernen.

Der BVL fördert durch wissenschaftliche Kongresse und Veröffentlichungen die Forschung und den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen. Durch Informationen und Zusammenarbeit mit den Medien macht der BVL die Probleme der Legastheniker und Dyskalkuliker bekannt.

Weitere Informationen zum Thema Legasthenie und über den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Kontakt:
Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V.
Annette Höinghaus
Postfach 201338
53143 Bonn
+49 (0) 4193 96 56 04
presse@bvl-legasthenie.de
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