Seccua stattet Entwicklungshilfeprojekt in Kenia mit Filteranlagen zur Trinkwasseraufbereitung aus

Januar 11 17:43 2012 Print This Article

„Hilfe zur Selbsthilfe“ – dieses Motto vieler Entwicklungshilfeprojekte kommt auch im beschriebenen Projekt der Organisation „Changing Rural Life Forever“ voll zum Tragen. Noch immer sterben weltweit über 5 Mio. Menschen jährlich an Krankheiten, die sie sich durch unsauberes Wasser zugezogen haben. Die Seccua GmbH unterstützt deshalb das Projekt durch seine Ultrafiltrationsanlagen. In einer ersten Anlage in Kenia wird so das Trinkwasser für ein gesamtes Dorf aufbereitet und in sauberes und keimfreies Trinkwasser verwandelt.

Etwa vier Milliarden Fälle von Durchfall durch den Genuss von verunreinigtem Wasser werden weltweit jährlich registriert, 2,2 Millionen Menschen sterben daran. Insgesamt kommen jedes Jahr sogar fünf Millionen durch über das Wasser übertragene Krankheiten weltweit zu Tode – 40 Prozent davon sind Kinder unter fünf Jahren. Der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser ist deshalb ein Hauptgrund für die hohe Sterblichkeitsrate in vielen Gegenden der Welt.

Das Pilotprojekt der portugiesischen Organisation „Changing Rural Life Forever“ im Dorf Sidonge in Westen Kenias an der Grenze zu Uganda nennt sich „Rural Village Energy Hub“ (RVEH) und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. RVEH setzt sich aus drei technischen Komponenten zusammen: Neben der Trinkwasseraufbereitung durch Seccua Filtration und der Gewinnung von Biogas zum Kochen und Düngen durch eine Biogasanlage steht die Erzeugung von Strom durch Photovoltaik im Mittelpunkt. Die gewonnene Solarenergie dient nicht nur zum Betrieb und zur Steuerung der gesamten Anlage, sondern versorgt die Familien des Dorfes auch mit Strom. Mit dem erzeugten Biogas wird nun gekocht, dadurch wird die Abholzung ebenso gestoppt wie der in Afrika weit verbreitete, gesundheitsschädliche und teure Einsatz von Kerosin für Kocher und Lampen. Die ausreagierte Biomasse aus der Biogasanlage dient den Bewohnern schließlich als Dünger für ihre Felder. Ein integriertes System zur Fernüberwachung und technischen Steuerung über eine drahtlose Datenverbindung per GPRS ermöglicht die Kontrolle und ggf. eine Eingriffsmöglichkeit für alle Komponenten.

Wasseraufbereitung durch Ultrafiltration von Seccua

Das Dorf Sidonge liegt zwar in der Nähe eines Flusses, d.h. die allgemeine Verfügbarkeit von Wasser ist kein, doch die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser hingegen ein sehr reales Problem. Die Wasseraufbereitung durch die integrierte Anlage von Seccua bietet nun eine einfache Lösung. Die Ultrafiltrationsanlage in Sidonge wird per Hand befüllt und bereitet so mühelos das Trinkwasser für das gesamte Dorf auf. Ein 1.000-Liter-Tank speichert einen Vorrat an Rohwasser, über die Bedieneinheit können dann in weniger als 80 Sekunden wahlweise 5, 10 oder 20 Liter zu sauberem und vor allem keimfreiem Trinkwasser aufbereitet und entnommen werden. Fachleute der Organisation RVE können über die integrierte Fernüberwachung der Seccua Virex Pro den Betrieb der Anlage nicht nur beobachten sondern bei Bedarf auch eingreifen und Fernwartung durchführen, ein wichtiger Baustein zum langfristigen, zuverlässigen Betrieb der Trinkwasserversorgung.

Ultrafiltrationsanlagen von Seccua erlauben eine vollständige Entfernung von Bakterien, Viren, Parasiten und Trübungen aus dem Rohwasser – und dies ohne den Zusatz von Chemikalien. Die patentierte Nanotechnologie von Seccua verfügt über Filterporen, die nur 20 Millionstel Millimeter Durchmesser haben. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist 60.000 Millionstel Millimeter dick. So bilden die Poren des Filters eine hundertprozentige Barriere gegen sämtliche Krankheitserreger. Die Herausfilterung von mehr als 99,99 Prozent aller Keime durch die Anlagen der Seccua wurde in umfangreichen Tests – durchgeführt auch durch die US Umweltbehörde EPA sowie des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches DVGW – nachgewiesen. Das Wasser ist nach der Behandlung mit den Seccua-Anlagen in mikrobakteriell einwandfreiem Zustand.

Nimmt man die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen fünf Liter Trinkwasser pro Tag und Person als Grundlage, können mit einer 1000 l-Tankfüllung der Seccua-Anlage mindestens 200 Personen des Dorfes versorgt werden. In 2012 will „Changing Rural Life Forever“ weitere 20 RVEH in ländlichen Gebieten Afrikas installieren. Seccua übernimmt in diesem Projekt die Rolle eines Technologiepartners und wird das Projekt auch weiterhin aktiv unterstützen.

„Wir freuen uns, mit unseren Anlagen bei diesem vielversprechenden Selbsthilfe-Projekt von Changing Rural Life Forever dabei sein zu können“, erklärt Michael Hank, Gründer und Geschäftsführer der Seccua GmbH. „So können wir zumindest einen kleinen Beitrag leisten, um den Menschen in ländlichen Gebieten Afrikas den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.“

Seccua GmbH
Seccua ist weltweit führender Entwickler von kompakten und kostengünstigen Geräten zur vollständigen Entfernung von Krankheitserregern aus Trinkwasser. Mit seinen Geräten für private und öffentliche Anwendungen hat Seccua als erster Hersteller von Kompaktgeräten die Zulassung der US Umweltbehörde EPA erhalten. Mit den Seccua UrSpring Anlagen garantiert das Unternehmen aus Oberbayern höchste Trinkwasserqualität für zu Hause. Seccua UrSpring entfernt nicht nur Bakterien, Viren und Legionellen, die aus öffentlichen Leitungsnetzen in die Leitungen der Häuser gespült werden können, sondern auch gelöste Schadstoffe wie Pestizide, Arzneimittelrückstände, Schwermetalle und viele andere. Das gefilterte Wasser schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch absolut rein. Seccua-Anlagen sind nicht nur in Deutschland, sondern weltweit im Einsatz, darunter in China, den USA, Australien und Kanada. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.seccua.de.

Kontakt:
Seccua GmbH
Michael Hank
Krummbachstraße 8
86989 Steingaden
+49/886291172-0

www.seccua.de
info@seccua.de

Pressekontakt:
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