Die großen KI-Konzerne sitzen in den USA. Fondsmanager Matt Moberg sieht dennoch gute Chancen für Europa und Deutschland. Hier erklärt er, in welchen Bereichen er den Erfolg für möglich hält und welches Standortproblem ihn besonders stört.
Brüssel stellte den EU-Staaten 50 Milliarden Euro für die Modernisierung von Behörden zur Verfügung. Eine Untersuchung zeigt nun: Das Geld hat in den seltensten Fällen etwas bewirkt. Die Schulden dafür müssen trotzdem abbezahlt werden.
„Die privaten Investitionen werden die Achillesferse der deutschen Konjunktur bleiben“, sagt Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft. Die Vergesellschaftungspläne in Berlin und fehlender Reformwille seien Belastungen für den Standort.
Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Rauchtabakindustrie, kritisiert das Finanzministerium für dessen Fehler bei der Tabaksteuererhöhung: „Wir sind in einem absolut rechtsunsicheren Raum.“
Die Investmentbank Morgan Stanley hat die Aktie von Amazon zum Top-Pick auserkoren. „Der Cloud-Umsatz soll auf 374 Milliarden US-Dollar steigen. Da kann man wirklich nicht mehr von einem Versandhändler sprechen“, so „Business Insider“-Chefredakteur Moritz Seyffarth.
Elon Musk plant die Fusion von SpaceX und Tesla. Er setzt damit seinen größten Erfolg aufs Spiel – zu einem Zeitpunkt, an dem der Autokonzern erstmals sogar den europäischen Markt dominiert.
Milliarden fehlen, die Trassenpreise steigen und die Länder warnen vor Zugstreichungen. Doch zwischen SPD und Union ist ein erstaunlicher Machtkampf darüber entbrannt, wer das Problem lösen soll.
Bis heute ist unklar, wie hoch die Verluste der Berliner Zahnärzteversorgung (VZB) tatsächlich sind. Einige Vertreter werfen der Führung nun fehlende Transparenz vor und fordern vollständige Einsicht in die Unterlagen.
Die von Tech-Milliardär Elon Musk geführten Unternehmen Tesla und SpaceX prüfen einen Zusammenschluss. Tech-Investor Thomas Rappold erklärt im Gespräch mit Dietmar Deffner, was diese Meldung für Anleger bedeutet.
Deutschland könnte durch bessere Wachstumsaussichten rund fünf Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen erzielen. Weil der Staat zugleich weniger neue Schulden machen darf, entsteht laut Wirtschaftsredakteur Karsten Seibel kein zusätzlicher finanzieller Spielraum.
Chinesische KI-Modelle bieten starke Leistung zu einem Bruchteil der Kosten amerikanischer Konkurrenten. Die Marktanteile in Deutschland verschieben sich deshalb dramatisch. Doch der günstige Preis könnte teuer werden.
Zum achten Mal vergab WELT den Deutschen KI-Preis. Die ausgezeichneten Projekte symbolisieren die Chancen, die sich ergeben, wenn man sich im internationalen Wettlauf auf die eigenen Stärken besinnt
Um wirtschaftlich Wirkung zu zeigen, muss der Technologiewandel alle Ebenen eines Unternehmens erreichen, insbesondere die Führungsetage. Doch eine Innovation zu übernehmen und umzusetzen, benötigt Zeit.
Bei der Verleihung des KI-Preises wird jedes Jahr ein junges Unternehmen direkt vom Publikum ausgezeichnet. Das Rennen machte Dunia aus Berlin mit einem faszinierenden Geschäftsmodell
Vier Privatpersonen hatten gegen die Schufa geklagt, weil sie das Scoring-Verfahren für intransparent hielten. Der Bundesgerichtshof kassiert nun das Urteil: Das Oberlandesgericht muss die Fälle erneut prüfen.
Philipp Freise, Partner beim Finanzinvestor KKR, teilt den Optimismus von Kanzler Merz bezüglich der deutschen Wirtschaft: „Es geht eine Aufbruchstimmung durch Deutschland.“
Von Endometriose bis Menopause: Bei Frauen werden Hunderte von Krankheiten später diagnostiziert, viele Medikamente sind unzureichend getestet. Nun soll die Medizin ihre größten blinden Flecken schließen.
Tesla und SpaceX prüfen auf Wunsch von Aktionären einen Zusammenschluss. Elon Musk hält den Schritt für eine gute Idee, betont aber, dass eine Fusion nicht beschlossen ist.
Es begann als Service für hungrige Möbelkäufer. Heute sind Köttbullar und anderes für Ikea ein Milliardengeschäft. Aber auch anderswo wächst die Handelsgastronomie deutlich – und das hat seine Gründe.
Tesla und SpaceX prüfen eine Fusion – sie wäre mit zusammen mehr als drei Billionen Dollar Börsenwert die bisher größte. SpaceX meldet zugleich nach Verlusten einen Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar.
Die Berliner Linke will große Wohnungskonzerne vergesellschaften. Rechtlich sei das zwar grundsätzlich möglich, sagt Legal Tribune Online-Chefredakteur Felix W. Zimmermann. Doch über die Umsetzung dürfte am Ende das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe entscheiden.
Beim Investitionsgipfel inszenieren der Kanzler und seine Minister ihr Land als Ort der Chancen. Mit Milliardenvorhaben, niedrigeren Steuern und weniger Bürokratie wollen sie Kapital anlocken. Sie ernten dafür Lob – aber auch eine Ermahnung.
Die Investitionszusagen in Milliardenhöhe seien ein wichtiges Signal, sagt die Vorstandssprecherin des Bundesverbands Beteiligungskapital, Ulrike Hinrichs. Entscheidend sei nun, Standorthemmnisse abzubauen: Deutschland brauche eine „Willkommenskultur für Kapital“.
Mitten in der Herbstferien-Saison berichten immer mehr Reisende von verlorenen Gepäckstücken bei der Lufthansa. Die Airline beschwichtigt, doch Experten warnen vor einem strukturellen Problem.
Die Bundesregierung verschärft den Mieterschutz. Eine neue Studie sieht Risiken für den Neubau. Die Immobilienbranche aber widerspricht. Die Frage bleibt, ob sich das Wohnungsproblem durch Regulierung lösen lässt.
Demokraten verschicken 100-Dollar-Schecks, US-Präsident Trump startet einen billionenschweren Bestechungsversuch: Beim Kampf um die Zwischenwahlen sprengen die Geldgeschenke alle Rekorde. Besonders ein Lager profitiert.
Die deutsche Startup-Szene stellt sich gegen Enteignungen großer Wohnungskonzerne in Berlin. In einem Appell warnen sie vor einem Vertrauensverlust bei Investoren. Besonders einen Widerspruch nehmen sie ins Visier.
Der nächste Rückruf von Volkswagen gilt nun E‑Autos. In Deutschland sind rund 10.000 Exemplare betroffen. Bis zur Prüfung sollen Halter die Akkus nur bis 80 Prozent laden.
Beim Investitionsgipfel in Berlin verwies Kanzler Merz auf Investitionszusagen von rund 800 Milliarden Euro bis 2028. Amazon kündigte an, allein im kommenden Jahr 16 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren.