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Die Welt – Kultur

  • Der allerschlechteste Zeitpunkt zum Schlussmachen
    von Marie-Luise Goldmann am 21/02/2024 um 17:48

    Wann macht man am besten Schluss? Gibt es den richtigen Moment überhaupt? Es gibt, könnte man argumentieren, zumindest einen falschen. In der Weltraum-Romanze „Spaceman“ mit Carey Mulligan und Adam Sandler verlässt eine Frau ihren Mann, als der sich gerade mutterseelenallein im Weltall befindet.

  • Zum Tod des Mannes, der über den Gondeln auf dem Tragseil tanzte
    von Oliver Polak am 21/02/2024 um 15:21

    Er war der größte Hochseilartist und Grenzgänger aller Zeiten: Nun wurde Freddy Nock tot aufgefunden. Ungesichert lief er über die tiefsten Schluchten, balancierte sogar auf dem Drahtseil von Gletscherbahnen mit 57 Prozent Steigung. Nur an zwei Orten empfand er Furcht.

  • Die Angst der Museen vor dem Zeitgeist
    von Marcus Woeller am 21/02/2024 um 13:35

    Das British Museum in London steht seit Monaten unter Beschuss. Und nun auch noch das: Es herrscht Aufruhr in den Sozialen Medien rund um die Rückgabeforderung von Moai-Statuen von der Osterinsel. Wie eine kleine Geste, ein großes Feuer entzündete – und warum auch deutsche Museen gewarnt sein sollten.

  • Johnny Depp, die Saudis und der Fluch der Dialektik
    von Michael Pilz am 21/02/2024 um 10:49

    Mohammed bin Salman, der mächtigste Mann Saudi-Arabiens, kauft sich nicht nur europäische Fußballer. Zu seinen Freunden darf sich jetzt auch ein amerikanischer Filmstar zählen: Johnny Depp. Wieviel bekommt er dafür?

  • Unser alltäglicher Schuldkomplex
    von Richard Kämmerlings am 21/02/2024 um 06:33

    Zuviel Zeit am Handy, zuviel tierische Fette und Kohlehydrate, zuviele klimaschädliche Autofahrten: Der moderne Alltag wird von einer Ideologie des schlechten Gewissens beherrscht. Die Lösung? Verzicht, Askese, Achtsamkeit – so glauben viele. Doch darin liegt eine psychologische Falle.

  • Goldener Ehrenbär für Starregisseur Martin Scorsese
    am 21/02/2024 um 06:05

    Der US-amerikanische Regisseur Martin Scorsese ist mit dem Goldenen Ehrenbären der Berlinale für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Mit seinen Filmen habe Scorsese im vergangenen mehr als halben Jahrhundert ein Markenzeichen entwickelt, sagte Wim Wenders in einer Laudatio auf den 81-Jährigen.

  • „Für mich habe ich notiert: Nächstes Jahr in Jerusalem“
    am 20/02/2024 um 18:03

    „Fürchte kein Böses“: So heißen die Memoiren des sowjetischen Dissidenten Natan Scharanski, die Alexej Nawalny im Straflager las. Scharanski wusste nichts davon, bis eines Tages dieser Brief kam: „Liebster Natan, Alexej Nawalny hier“. Lesen Sie hier, was sich daraus entspann.

  • Das kulturelle Supergedächtnis
    von Marc Reichwein am 20/02/2024 um 12:40

    Jan Assmanns Leben erzählt davon, wie ein Forscher ausgerechnet im alten Ägypten die zentrale Kategorie für die deutsche Erinnerungskultur fand. Mit seiner Frau Aleida Assmann etablierte er die Idee, dass auch Kollektive ein lebendiges Gedächtnis haben. Jetzt ist er gestorben.

  • Wie schmeckt der Jahrgangswein aus Kriegzeiten?
    von Juri Durkot am 20/02/2024 um 12:30

    Seit dem ersten Kriegsmorgen hält uns der preisgekrönte Übersetzer Juri Durkot aus Lemberg über die Lage in der Ukraine auf dem Laufenden. Heute unternimmt er eine virtuelle Reise durch die vom Krieg schwer getroffenen Weinregionen seines Landes.

  • Mein Vater, sein Nazi-Vater und ich
    von Hannah Lühmann am 20/02/2024 um 12:00

    Mein Vater hat seinen Vater nie kennengelernt: Er sei ein so fröhlicher Mann gewesen, wurde immer erzählt. Jetzt hat mein Vater die Familiengeschichte recherchiert. Sie zwingt uns zu einer Neubewertung.

  • Ein Kino ohne Scorsese ist schlicht nicht vorstellbar
    von Hanns-Georg Rodek am 20/02/2024 um 10:42

    Der amerikanische Regisseur Martin Scorsese hat Hollywood verändert wie kaum ein anderer. Auf der Berlinale läuft seine Hommage an ein sehr britisches Filmpaar. Und er bekommt den Ehrenbären. Für sein Lebenswerk. Ernsthaft?

  • Vom Landbesitzer zum Pächter auf Zeit
    von Don Alphonso am 20/02/2024 um 07:43

    Früher war der eigene Garten der Stolz jeder Hausfrau, heute muss man froh um Restgrün vor dem Schachtelhaus sein: Kein Wunder, wenn sogar das spießige Gemüsebeet in unseren Zeiten als teurer Luxus dazu gemietet werden muss.

  • „Maske, Ukraine, Klimaschutz – ein Leben wie ein Fragebogen, in dem wir nur noch ankreuzen sollen“
    von Jakob Hayner am 20/02/2024 um 06:51

    Alexander Kluge, 92, und Jonathan Meese, 54, sind Ausnahmedenker. Im Gespräch erklären sie, wie nah wir heute dem Schicksal Roms sind – und warum die Politik von „Auslaufmodellen“ beherrscht wird. „Vieles schmeckt gut, wenn man es aufwärmt, aber nicht Regierungsformen und Kriege.“

  • Die 450-Millionen-Euro-Weltverbesserungsmaschine
    von Swantje Karich am 20/02/2024 um 06:30

    In Berlin wird für eine schwindelerregende Summe ein Kunstmuseum gebaut. Im „berlin modern“ soll der Klimawandel bekämpft, die Frauenfrage geklärt und die Kunst dekolonisiert werden. Die Phrasen erinnern an ein anderes Megaprojekt, das scheiterte. Wie man den erneuten Rückschlag noch abwenden kann.

  • „Schämen Sie sich!“ – Hillary Clinton wird siebenmal von Demonstranten unterbrochen
    am 20/02/2024 um 06:13

    In Berlin plante die US-Demokratin Hillary Clinton bei der Veranstaltung „Cinema for Peace“ eigentlich, über die Ukraine, die US-Wahl und den Widerstand gegen den Feminismus zu sprechen. Gestört wurde ihre Rede durch Aktivisten im Publikum, die ihr zuriefen, dass sie sich schämen solle.

  • Wie eine deutsche Schriftstellerin in Pakistan diffamiert wurde
    von Marc Reichwein am 19/02/2024 um 15:23

    Literatur verbindet Völker? Bei einem Literaturfestival in Pakistan wurde die deutsche Schriftstellerin Ronya Othmann als „Zionistin“ diffamiert und ausgeladen. Der Vorfall zeigt, was beim weltweiten Deutschlandboykott der Israelhasser noch drohen könnte.

  • Ab jetzt habe ich nur noch Glück
    von Adriano Sack am 19/02/2024 um 15:20

    Auf der Autofähre nach Palermo steht ein einäugiges Pferd wie ein uralter Gott. Der Passagier hat seinen Hund dabei, einen sizilianischen Mischling, und die Asche seines Mannes in einer Rasiercremedose. Es ist der Anfang eines Romans.

  • „Extreme Polarisierung sowie Hetze und Hass“
    von Christian Meier am 19/02/2024 um 12:51

    Große deutsche Stiftungen verlassen die Plattform X. Das Wertesystem einer offenen Gesellschaft sei dort regelrecht kollabiert, heißt es zur Begründung. Doch ist es gerade dann nicht besser zu bleiben? Nachgefragt bei Annette Heuser, Vorstandsvorsitzende beim Bundesverband Deutscher Stiftungen.

  • „Ich würde vorschlagen, wir geben einfach alles zu“
    von Wieland Freund am 19/02/2024 um 10:35

    Ihr Ruhm wuchs langsam, aber stetig. Heute ist die amerikanische Autorin Joy Williams einflussreicher denn je. Warum das so ist, erfährt man in ihrem Debütroman „In der Gnade“, der für ein radikales Eingeständnis plädiert.

  • Wer Trumps Wähler lächerlich macht, erledigt sich selbst
    von Jörg Wimalasena am 19/02/2024 um 07:43

    Arrogante TV-Reporter, die andersdenkende Bürger mit Fangfragen provozieren, um sie vor einem Millionenpublikum zu verhöhnen: Im Umgang mit Trump-Wählern hat sich eine niederträchtige Masche herausgebildet. Doch solche Straßenumfragen haben einen unbeabsichtigten Effekt.

  • „Krebs ist eine sanfte, ja freundliche Krankheit“
    von Marc Reichwein am 19/02/2024 um 07:38

    „Sie haben eine Zellneubildung an der Niere“ – so harmlos klang der Befund, den der Onkologe der 51-jährigen Schriftstellerin Michela Murgia mitteilte. Nur wenige Monate später war sie tot. Betroffenen hinterlässt sie den wertvollen Rat, beim Reden über die Krankheit eine Sache zu beachten.

  • „Oppenheimer“ gewinnt sieben Baftas
    am 19/02/2024 um 06:44

    Der Film „Oppenheimer“ von Regisseur Christopher Nolan hat sieben Baftas gewonnen. Er erhielt die britischen Filmpreise unter anderem in den Kategorien „bester Film“ und „beste Regie“.

  • Olli Schulz, er bleibt der ewig untalentierte Nebendarsteller
    von Dennis Sand am 19/02/2024 um 06:10

    Olli Schulz ist geboren für die ewige Nebenrolle. Jetzt versucht er sich wieder an der Musik. Das geht zwar fürchterlich schief, ist aber zum ersten Mal wirklich erfolgreich. Das sagt viel aus – über den Zeitgeist in diesem Land.

  • „Oppenheimer“ räumt bei Verleihung der britischen Bafta-Filmpreise ab
    am 19/02/2024 um 00:26

    „Oppenheimer“ ist der große Gewinner der britischen Bafta-Filmpreise. Die Film-Biografie von Regisseur Christopher Nolan räumte in London gleich sieben Preise ab. Sandra Hüller, als erste deutsche Schauspielerin bei den Baftas nominiert, ging leer aus.

  • Eines Tages werden Nawalnys Gerichtsreden in Russland Schullektüre sein
    von Natalja Kljutscharjowa am 18/02/2024 um 12:05

    In den finsteren Tagen des Kriegsjahres 2022 hat mir allein sein Mut Hoffnung gegeben und mich sogar manchmal zum Lächeln gebracht. Erst jetzt, nach seinem Tod habe ich verstanden, was das wahre Geheimnis seiner Kraft war.

  • Wie dieser Fall Ihr Leben ändern kann
    von Elmar Krekeler am 18/02/2024 um 10:48

    Immer mehr Ermittler verlassen den „Tatort“. Er scheint seinem Ende entgegenzudämmern. Der neue Fall für Faber & Co. zeigt allerdings, wie wichtig der Sonntagabendkrimi sein kann – für Schwermütige, für Fußballfans und überhaupt alle Angestellten.

  • „Einen Sohn zu haben, ist problematisch in der heutigen Zeit“
    von Hannah Lühmann am 18/02/2024 um 06:10

    Das Leben mit ihren zwei Söhnen hat den Feminismus einer Berliner Autorin umgekrempelt. Gerade in progressiven Kreisen beobachtet die 41-Jährige eine Abneigung gegen alles Männliche, die ihr große Sorgen bereitet.

  • Die Schönheit des Algorithmus
    von Mandoline Rutkowski am 18/02/2024 um 06:08

    Macht der Pionier der KI-Kunst banale Bildschirmschoner oder Zukunftskunst? Refik Anadols Animationen sind jedenfalls überwältigend. Nun verrät der Liebling der Unterhaltungsbranche, wofür künstliche Intelligenz immer noch zu dumm ist.

  • Eine Million Dollar für ein nettes Bild von Hunter Biden
    von Hannes Stein am 17/02/2024 um 15:52

    Die Republikaner versuchen alles, um Präsident Biden zu schaden. Sogar die Laienkunst des Präsidentensohnes beschäftigte zuletzt den Kongress. Das Ergebnis: Lügen, Betrug und jetzt auch noch eine Festnahme. Mit der Kunst von Hunter Biden hat das nichts zu tun – wie sind die Summen dann zu erklären?

  • Warum Carl von Clausewitzens Kriegsphilosophie noch heute von Bedeutung ist
    von Dirk Schümer am 17/02/2024 um 11:30

    Schon mit 13 Jahren war er Fähnrich im Laufgraben, später wurde er zum großen Theoretiker und schließlich Erzieher des künftigen Preußenkönigs Wilhelm. Carl von Clausewitzens Analysen zum Krieg werden noch heute an Militärakademien gelesen. Viel mehr als über den Kampf lehren sie uns etwas über den Menschen.