„Kein Atomstrom“ – Kampagne gestartet

Januar 13 11:07 2012 Print This Article

Kleine und mittelständische Energieversorger machen Front für die Energiewende

„Kein Atomstrom – Wir setzen auf Ökostrom“ lautet das Motto der neuen, bundesweiten Kampagne zum Atomausstieg 2022 in Deutschland, die zum Jahreswechsel 2012 in Berlin startete. Die Kampagne wird von kleinen und mittelständischen Energieversorgern und Unternehmen getragen. Sie möchten so verunsicherten Stromkunden Ängste vor Preiserhöhungen und Stromausfällen nehmen, zum Beispiel durch Experteninterviews, die gezielte Vorstellung erfolgreicher, kommunaler Projekte und Awareness-Aktionen.
Bereits im Vorfeld des offiziellen Startes unterstützten viele Kommunikationspartner die Kampagne „Kein Atomstrom“. Zu ihnen gehören unter anderem:
-Stadtwerke Pforzheim GmbH
-Stadtwerke Bochum GmbH
-Norddeutsche Energiegemeinschaft (eine Genossenschaft des Regionalversorgers WEMAG AG)
-Polarstern GmbH
-Energiegewinner eG
-leXsolar GmbH
-Online-Portale wie Mut-zum-Wechseln.de (der De-Media.de GmbH), Photovoltaik-Guide.de und Windjournal.de
Der Initiator und Sprecher der Kampagne, David Krahlisch, meint: „Allein die Stadtwerke wollen im Zuge der Energiewende in den nächsten Jahren bundesweit mehr als 6,7 Milliarden Euro in neue Kraftwerke investieren. Dieses Engagement gilt es im Detail zu kommunizieren. Denn trotz der überwiegenden Zustimmung der Menschen zum Umbau der Energienetze sind die kleinen und mittelständischen Energieversorger in Deutschland auch immer wieder mit Sorgen und Ängsten der Menschen konfrontiert, die die Folgen dieses gewaltigen Vorhabens betreffen. Diesen Ängsten möchten wir begegnen und Aufklärungsarbeit konkret vor Ort leisten. Die Kampagne „Kein Atomstrom“ bietet nun eine gemeinsame Plattform, die den Dialog mit den Endverbrauchern und auch untereinander stärken soll.“
Als off- und online-Kommunikationsmedium erhalten die Partnerunternehmen die Möglichkeit, das Logo der gemeinsamen Kampagne auf ihren Internetseiten, Fahrzeugen und dem Firmenpapier abzubilden.
Langfristig soll, nach dem Vorbild von windmade.org, auch die Kennzeichnung von Produkten möglich sein, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien erzeugt wurden. In diesem Zusammenhang strebt David Krahlisch Gespräche mit anerkannten Zertifizierern, Produzenten und Verbänden an. Diese können z.B. auf den Unterseiten von www.kein-atomstrom.de aktuelle Produktinformationen oder technologische Neuheiten einpflegen.

Die Kampagne „Kein Atomstrom“ bündelt die Aufklärungsarbeit kleiner und mittelständischer Energieversorger bundesweit und informiert Endverbraucher rund um den Atomausstieg 2022 sowie die Gewinnung erneuerbarer Energien wie Windkraft, Solarkraft, Wasserkraft und Bioenergie. Weitere Informationen finden Sie unter www.kein-atomstrom.de sowie auf facebook unter https://www.facebook.com/energiewende.

Kontakt:
Kampagne
David Krahlisch
Badensche Str. 52
10825 Berlin
017666641058

www.kein-atomstrom.de
krahlisch@kein-atomstrom.de

Pressekontakt:
CERiALiA
Angela Harre
Badensche Str. 52
10825 Berlin
harre@cerialia.de
030 34 39 06 60
http://www.cerialia.de

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