DNSChanger: Zahlreichen Nutzern droht ab heute das Internet-Aus

Juli 09 14:33 2012 Print This Article

Alleine in Deutschland sind über 10.000 Computer betroffen

(ddp direct) Ab heute sind möglicherweise zahlreiche Internetnutzer zwangsweise offline, wenn deren Computer noch mit dem Computerschädling DNSChanger infiziert sind. Das FBI schaltet heute die Server ab, die es nach der Festnahme der Hintermänner übernommen hatte, um die Internetverbindung der betroffenen Computer aufrecht zu erhalten. Alleine in Deutschland sind mehr als 10.000 Rechner vom DNSChanger befallen – weltweit sollen ca. 300.000 Computer infiziert sein. Wie Nutzer ihr System reinigen und die Manipulationen durch das Schadprogramm wieder korrigieren können, erklärt G Data detaillierten Schritt für Schritt Anleitung, die auf der Internetseite des deutschen Herstellers kostenlos zum Download zur Verfügung steht.

Hintergrund:
Anfang diesen Jahres schlug der DNSChanger hohe Wellen, denn der Schädling veränderte bei den infizierten Rechnern die Interneteinstellungen, Nutzer wurden beim Surfen so ungewollt auf manipulierte Webseiten umgeleitet. Das FBI nahm die Täter fest und ersetze die Server der Kriminellen durch eigene, um Anwendern die weitere Internetnutzung zu ermöglichen. Heute schaltet das FBI diese Server ab, was dazu führt, dass die PCs, bei denen die manipulierten Einstellungen nicht korrigiert wurden, keine Verbindung mehr zum World Wide Web herstellen können.

Was können betroffene Anwender tun, um die Internetverbindung wieder herzustellen?

Die Entfernung des Schadprogramms alleine reicht nicht aus, um den DNSChanger unschädlich zu machen.

1. Zunächst sollte der Computer mit Hilfe einer Sicherheitslösung auf Schadprogramme hin überprüft werden. Wenn Zweifel bestehen, ob der PC wirklich durch den DNSChanger infiziert ist, kann die Testseite des BSI