Fürsorge: SAS und Mindshare helfen, gefährdete Kinder zu erkennen

März 30 11:14 2017 Print This Article

Fürsorge: SAS und Mindshare helfen, gefährdete Kinder zu erkennen Heidelberg, 30. März 2017 – Die Analytics-Spezialisten SAS und Mindshare Technology bündeln ihr Know-how, damit Kinder besser vor Misshandlung und Verwahrlosung geschützt werden können. Mindshare ist Experte für die prädiktive Analyse von Daten in der Kinderfürsorge und bietet seit fast zehn Jahren Hosted und Managed Services in diesem Bereich. Die gemeinsam entwickelte Technologie unterstützt Sozialarbeiter dabei, nahezu in Echtzeit zu erkennen, wie hoch das Risiko beziehungsweise die aktuelle Gefährdung für Minderjährige ist. Die Lösung weist die häufig überlasteten Sozialarbeiter automatisch auf drohende Gefahren für Kinder hin; so können sie in dringenden Fällen sofort aktiv werden.

Sozialämter und Kinderschutz-Organisationen erhalten ständig Hinweise auf mögliche Misshandlung oder Vernachlässigung von Kindern. Wie akut gefährdet ein Kind aber tatsächlich ist, ergibt sich meist erst dann, wenn weitere Datenquellen hinzugezogen werden – beispielsweise Polizeiberichte oder Datenbanken des Gesundheitswesens. Zusätzliche Informationen und Indikatoren sind abgesetzte Notrufe, Hinweise über die Verhaftung von Angehörigen, neue Bewohner im Haushalt, häufige Abwesenheit in der Schule oder strafrechtliche Ermittlungen.

„SAS und Mindshare werden den verschiedenen öffentlichen und privaten Stellen helfen, Daten zu durchforsten, Risikomuster in Minutenschnelle neu einzuschätzen und gefährliches Verhalten zu erkennen“, erklärt Greg Povolny, Gründer und CEO von Mindshare. „Wir stellen Sozialarbeitern an der Front Analytics-Technologie zur Verfügung, die sich genau an ihren Bedürfnissen ausrichtet und die sie intuitiv nutzen können. Mit diesem leistungsstarken Werkzeug lassen sich die Ergebnisse messbar verbessern.“

Bei der gemeinsam bereitgestellten Lösung ist die Mindshare-Technologie in SAS Text Analytics integriert, um spezielle Erkenntnisse aus textbasierten Quellen zu extrahieren. Damit lassen sich etwa Aufzeichnungen von Sozialarbeitern durchsuchen, die häufig eine Vielzahl an sachrelevanten Informationen enthalten. Und wenn zusätzliche Quellen angezapft werden, ermöglicht SAS Data Quality eine komplexe Datenbereinigung, die Verknüpfung von Datensätzen und Deduplizierung.

Mit der neuen Lösung bekommen Sozialarbeiter unter anderem ein viel klareres Bild über die Verbindungen von Kindern zu Erwachsenen auf verschiedenen Ebenen. Wie Data Scientists vom SAS Advanced Analytics Lab for State and Local Government herausgefunden haben, ist genau dieses Verbindungsnetz entscheidend für das Identifizieren von Hochrisiko-Kindern. Auf Basis von Forschungen in Florida und North Carolina konnte nachgewiesen werden, dass solche Kinder am meisten gefährdet sind, Opfer von – schlimmstenfalls tödlichen – Misshandlungen zu werden, wenn es in der Familie eine entsprechende Vorgeschichte gibt. Und ausgerechnet diese Information ist in einzelnen Akten oft unklar ausgedrückt oder fehlt komplett.

„Kinder können sich häufig nicht selbst schützen, deshalb haben Sozialarbeiter eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe“, sagt Will Jones, Experte für Human Services und Child Well-Being bei SAS. „Wir unterstützen sie mit einem Dashboard, dass ihnen permanent die neuesten Informationen zu jedem ihrer Fälle anzeigt und sie sofort alarmiert, wenn das Risiko für das Wohlbefinden eines ihrer Kinder sprunghaft steigt. Der Mensch hat natürlich immer die Entscheidungshoheit, aber das System kann seine Arbeit viel effizienter machen – zum Wohle der Kinder.“

SAS bietet verschiedene Analytics-Lösungen für eine Verbesserung des Kindeswohls. Weitere Informationen, wie Daten Risikokinder schützen helfen können, gibt es unter https://www.sas.com/gms/redirect.jsp?detail=GMS43811_76826.

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SAS Institute GmbH
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