Effiziente Rohrbearbeitung mit chaotischer Fertigung

Oktober 23 19:42 2017 Print This Article

Blechexpo: Wirtschaftliche Rohrbearbeitung bei Größen- und Geometrienvielfalt mit transfluid-Lösungen

Gestraffte Betriebsabläufe sind fast überall gefragt – vor allem dort, wo ein Produkt erst installiert werden kann, wenn mehrere Bauteile vorhanden sind. Bei der Rohrbearbeitung geht es hierbei teilweise um ganze Rohrsätze. Liegt nur ein Rohrdurchmesser vor, gestaltet sich die Herausforderung noch relativ einfach. Komplex und anspruchsvoll wird es bei einer größeren Vielfalt an Rohrgrößen und Geometrien. Die Experten von transfluid haben dafür im Rahmen unterschiedlicher Projekte spezielle Automationssysteme zur Rohrbearbeitung entwickelt, die eine chaotische Fertigung als besonders wirtschaftliche Lösung umsetzbar machen.
„Diese Art der Fertigung kommt einem ‚One Piece Flow‘ schon sehr nah und verkürzt den Zeitraum von der Herstellung der Rohre bis zur Installation erheblich“, erläutert Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei transfluid. „Es ist auf jeden Fall immer die effektivste Lösung und auch die Lösung, die trotz einer Komplexitätssteigerung die Betriebsabläufe erheblich strafft. Wir haben das schon für mehrere Kunden sehr erfolgreich umgesetzt.“

Flexibel zum kompletten Abgaskrümmer
Die maschinelle Ausstattung und Vorgehensweise bei solchen Projekten hängt sehr stark vom Produktportfolio ab. Die Umsetzung hierzu lässt sich anhand eines transfluid-Projekts aufzeigen, bei dem die flexible Fertigung eines Abgaskrümmers aus Edelstahlrohren im Mittelpunkt steht. Hierfür werden jeweils 4 bzw. 6 unterschiedliche Rohre zu einem Fächerkrümmer mit den entsprechenden Flanschen an beiden Enden verschweißt. Dabei wird zunächst ein 6 Meter langes Rohr auf die Rohrbiegemaschine geladen und die Einzelrohre werden mit bis zu 4 Bögen versehen. Im Anschluss an den Rohrbiegevorgang wird das Rohr direkt auf der Rohrbiegemaschine über ein Messertrennverfahren gratarm getrennt und mit dem Roboter in die entsprechende Rohrumformmaschine eingelegt. Diese formt eine asymmetrische Geometrie an, die individuell zum Bogenverlauf passt. Nach der Rohrbearbeitung werden die Bauteile unmittelbar einer Schweißzelle zugeführt, die die Rohre mit den Flanschen verschweißt. So steht immer ein vollständiger Bausatz als Einheit zur Verfügung.

Flexibler zum besseren Ergebnis
Der Komplexitätsgrad der Fertigung steigt, wenn in einem Bauteil unterschiedliche Rohrdurchmesser bearbeitet werden müssen. Dies ist sehr häufig bei Hydrauliksystemen der Fall. „Hier möchten unsere Kunden oftmals einen kompletten Verrohrungssatz produzieren, der beispielsweise aus bis zu 8 Nennweiten als Einheit besteht“, erklärt Stefanie Flaeper.
Die Maschinenausstattung ist in solchen Fällen etwas umfangreicher. Sie bietet aber entscheidende Vorteile gegenüber der konventionellen Rohrbearbeitung, bei der zum Teil erhebliche Mengen an Rohren nacheinander gefertigt werden, um daraus einen Rohrsatz zusammenzustellen.
So entfällt hier das Rüsten, die Produktion ist zeitoptimiert und es gibt nahezu keine Lager- und Kommissionsfläche.
Für so eine Fertigung bindet transfluid zum Teil spanlose Trennanlagen, Umformmaschinen oder Schneidringvormontageanlagen und Biegemaschinen in den damit optimierten Prozess ein. Diese Anlagen sind miteinander verknüpfbar und ermöglichen eine Überwachung von außen, bilden Prozesse bereits beim Rüsten ab und sind Industrie 4.0-fähig einsetzbar. So ermöglichen die Automationssysteme von transfluid eine überaus effiziente chaotische Fertigung, bei der nach jedem Arbeitszyklus ein komplett gefertigtes Bauteil bereitsteht.
Diese und weitere Lösungen für Rohre werden auch bei den intensiven Gesprächen im Rahmen der Blechexpo am transfluid-Stand 4001 in Halle 4 Thema sein.

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transfluid – die Lösung für Rohre

Die transfluid Maschinenbau GmbH ist der weltweit gefragte Partner für die Herstellung von Rohrbiegemaschinen und Rohrbearbeitungsmaschinen für die Rohrumformung und das Trennen von Rohren sowie von Automationssystemen für die effiziente Bearbeitung von Rohren.

Seit 1988 entwickelt transfluid seine Technologien zur Rohrbearbeitung permanent kundenorientiert weiter und bietet damit optimale, maßgeschneiderte Lösungen – für den den Anlagen- und Maschinenbau, die Automobil- und Energieindustrie, den Schiffbau bis hin zu Herstellern medizinischer Geräte.

www.transfluid.net

Firmenkontakt
transfluid Maschinenbau GmbH
Stefanie Flaeper
Hünegräben 20-22
57392 Schmallenberg
+49 2972 97 15 – 0
+49 29 72 97 15 11
s.koehler@psv-marketing.de
https://www.transfluid.net

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PSV
Stefan Köhler
Schlachthausstraße 10
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