Nachdem der US-Präsident abwertend über den Beitrag der Verbündeten in Afghanistan gesprochen hat, erinnert Außenminister Wadephul im Interview an Soldaten aus Deutschland, die an der Seite Amerikas gekämpft haben. Und er erklärt, warum Trumps Deals allein keine Sicherheit bieten.
Donald Trumps abfällige Äußerungen über Nato-Soldaten in Afghanistan lösten vor allem in Großbritannien Empörung aus. Nun rudert der US-Präsident zurück.
Ein 37-jähriger Intensivpfleger und Waffenbesitzer wurde in Minneapolis von Beamten der US-Einwanderungsbehörde erschossen. Nun versucht die Familie des Toten, mehr über den Einsatz herauszufinden. Behörden und Augenzeugenvideos liefern widersprüchliche Darstellungen des Vorfalls.
„Wer mehr arbeiten kann, sollte mehr arbeiten“, fordert die MIT-Vorsitzende Gitta Connemann. Freiwillige Teilzeit dürfe aus Gründen der individuellen Lebensgestaltung nicht dauerhaft durch den Sozialstaat abgesichert werden. Ihre CDU-Vereinigung will daher das Recht auf Teilzeit abschaffen.
Die trilateralen Gespräche zwischen der Ukraine, USA und Russland in Abu Dhabi sind vorerst abgeschlossen. Laut Selenskyj sind die Verhandlungen sehr konstruktiv verlaufen. Der ukrainische Präsident Selenskyj hat indes eine Einigung mit Donald Trump über US-Sicherheitsgarantien verkündet. Mehr im Liveticker.
Die Zufriedenheit der Deutschen mit Bundeskanzler Merz und seiner schwarz-roten Bundesregierung steigt. Die AfD bleibt dennoch in der „Sonntagsfrage“ stärkste Kraft. Befragt wurden die Bürger auch zu ihrem Blick auf US-Präsident Trump. Ihm gegenüber ist sich eine große Mehrheit einig.
Spekulationen um eine US-Geheimwaffe halten sich hartnäckig. Nun liefert Donald Trump den Gerüchten neue Nahrung: Beim Angriff auf Venezuela sollen die Amerikaner eine Wunderwaffe eingesetzt haben, die auf einen Schlag alle Waffen des Gegners „funktionsunfähig“ gemacht hat.
Bildungsministerin Karin Prien nimmt ihren Parteikollegen Günther in der Debatte um rechtspopulistische Medien in Schutz. Es gehöre „sehr viel Böswilligkeit dazu“, dem CDU-Politiker zu unterstellen, Zensur zu fordern. Sie selbst fühle sich durch die „Verrohung des Diskurses sehr bedrückt“.
Der AfD-Politiker Gottschalk dreht die Debatte um Reparationszahlungen an Polen um. Für die „Komplizenschaft“ an der Nord-Stream-Sprengung schulde der östliche Nachbar Deutschland 1,3 Billionen Euro. In der eigenen Partei findet er zum Teil Zustimmung, in Polen hingegen weniger.
Mehrere hundert Menschen protestieren in Flensburg gegen einen AfD-Infostand. Ein lokales Bündnis machte zuvor gegen den Stand mobil. Am Nachmittag war eine weitere Kundgebung geplant. Die Polizei schreibt Anzeigen.
Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau haben ICE-Beamte in Minnesota erneut einen Mann erschossen. Laut dem US-Heimatschutzministerium soll das Opfer eine Schusswaffe mit zwei Magazinen bei sich gehabt haben. US-Präsident Trump wirft den Demokraten vor, die Aufstände anzustacheln.
„So beleidigend, so schwer zu ertragen“: Trump stößt mit Aussagen zu Nato-Truppen, die in Afghanistan „etwas abseits der Frontlinien“ geblieben seien, auf Widerspruch in Europa. Deutschland habe mit dem Einsatz einen hohen Preis bezahlt, beanstandet Verteidigungsminister Pistorius.
Donald Trump will verhindern, dass Kanada und China enger zusammenarbeiten. Kanada dürfe nicht zu einem „Umschlagplatz“ für chinesische Produkte werden. Der US-Präsident droht mit einem bekannten Mittel.
Ist die telefonische Krankschreibung ein Problem für den deutschen Arbeitsmarkt? Aus Sicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist die oft von Arbeitgebern eingeforderte Krankschreibung in den ersten drei Tagen das eigentliche Problem.
Die Grünen in Rheinland-Pfalz setzen zum Auftakt des Landtagswahlkampfs einen klaren Demokratie-Schwerpunkt. Eine erneute Regierungsbeteiligung machen sie zudem vom Engagement für ein AfD-Verbot abhängig. Was sie vorhaben.
Der Vorstandsvorsitzende des Softwarekonzerns SAP, Klein, hat vor den wirtschaftlichen Auswirkungen von AfD-Wahlerfolgen gewarnt. Zugleich appellierte er an die Parteien, im Sinne des notwendigen Wachstums der Wirtschaft „manchmal das Parteibuch ein bisschen zu vergessen“.
Lars Klingbeil hat es bis zum Stellvertreter des Kanzlers geschafft. Aber wo steuert der SPD-Chef eigentlich genau hin – mit seiner tief in der Krise steckenden Partei, Deutschland und sich selbst? Eine Nahaufnahme zwischen Berlin, Davos und Washington.
Bislang löst der Comeback-Versuch der FDP eher Fremdscham als Aufbruchstimmung unter Liberalen aus. Ein Politikwissenschaftler rät den Liberalen nun zu einem radikalen Kurswechsel. Aber auch dieser würde die Partei kaum retten.
Donald Trump drohte dem Regime in Teheran, machte einen Rückzieher – und schickt nun nach eigener Aussage eine „Armada“ in Richtung Iran. Für einen möglichen Fall der Mullahs halten Experten allerdings zwei ganz andere Szenarien für wahrscheinlich.
Erstmals spricht ein Nato-General detailliert über die neuen Pläne der Allianz zur Verteidigung der Ostflanke. Dort entsteht eine Zone voller Sensoren und automatisierter Systeme am Boden, in der Luft und im All. Der deutsche Militär erklärt, wie das die Abschreckung verändert.
Politikwissenschaftler Korte warnt vor der Annahme, dass die AfD bei den Landtagswahlen „automatisch abräumt“: Die politische Mitte sei „quicklebendig“, neue Regierungsformate wie „Abwehrkoalitionen“ könnten eine AfD-Regierung verhindern. Am Kanzler übt er eine Fundamentalkritik.
Mit einem KI-generierten Bild in sozialen Netzwerken nimmt das Weiße Haus erneut Bezug auf Grönland. Dabei unterläuft den Verantwortlichen augenscheinlich ein grober Fehler. Der Spott lässt nicht lange auf sich warten. Möglicherweise war aber auch genau das der Plan.
Iman Sefati berichtet im Interview über die Lage im Iran, die Gewalt des Regimes und die Hoffnung der Bevölkerung auf internationale Unterstützung. „Die Menschen im Iran haben die Hoffnung nicht aufgegeben“, sagt Iman Sefati, Bild-Redakteur und Iran-Experte.
Die USA haben ihre nationale Verteidigungsstrategie überarbeitet. Im Fokus stehen die Landesverteidigung, die Abschreckung Chinas und eine begrenzte Unterstützung Europas. Russland gilt nur noch als beherrschbare Bedrohung für östliche Nato-Staaten.
Wenn ein Deepfake des Chefs den Mitarbeiter für kriminelle Zwecke einspannt: Von Fortschritten bei künstlicher Intelligenz profitiert das organisierte Verbrechen enorm. Die nötigen Programme gibt es im Darknet „quasi von der Stange“.
Erstmals seit langem verhandeln die Ukraine und Russland direkt in Abu Dhabi, vermittelt von den USA. Die wirtschaftliche Lage in Russland und der Druck aus Washington prägen die Gespräche. „Ein Schritt nach vorne“, sagt Sergey Lagodinsky (Grüne).
Die Lage im Iran bleibt angespannt: Trotz Internetblockade dringen Berichte über schwere Repressionen und mögliche Giftgaseinsätze nach außen. Ein US-Militäreinsatz sei immer wahrscheinlicher, sagt Gisela Dachs, Nahost-Korrespondentin.
Nach dramatischen Fällen von Gewalt und Suiziden unter Jugendlichen erlässt Paris neue Gesetze für die Nutzung sozialer Netzwerke. Auch eine „digitale Ausgangssperre“ ist im Gespräch. Studien liefern dafür triftige Gründe.
Am Flughafen BER soll Fahndern ein mutmaßlicher Waffenbeschaffer ins Netz gegangen sein. Der 36-Jährige soll für die Terrororganisation Hamas tätig gewesen sein. Es ist nicht die erste Festnahme in diesem Kontext.
Journalist Christoph Lemmer vergleicht die politischen Ansätze von Friedrich Merz und Javier Milei. Beide übernähmen Länder mit wirtschaftlichen Problemen, doch Milei setze auf radikale Reformen. Milei habe das bessere Rezept, sagt Christoph Lemmer.