Sebastian Thrun ist der bekannteste deutsche KI-Forscher im Silicon Valley. Jetzt berät er die Bundesregierung bei der KI-Strategie. Seine Botschaft: Deutschland hat das Potenzial, wieder ganz vorn zu sein. Die Probleme liegen für Thrun auf der Hand. Doch auch bei den Lösungen wird er konkret.
Diesel kostet im Monatsschnitt so viel wie nie zuvor. Auch der Benzinpreis steigt weiter. Der Staat profitiert davon mit höheren Steuermehreinnahmen. Warum unter dem Strich dennoch wenig übrig bleiben dürfte.
Neue Ära der Raumfahrt: Erstmals seit Jahrzehnten sind wieder Menschen auf dem Weg Richtung Mond. Die „Artemis 2“-Mission gilt als Schlüsselprojekt – auch im geopolitischen Wettlauf mit China. Doch Technikrisiken und ehrgeizige Ziele setzen die Mission unter Druck.
Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs treiben den Dax über 23.000 Punkte. Der Ölpreis fällt deutlich. Im Gespräch mit Dietmar Deffner empfiehlt Alexander Berger, Anlagestratege, Anlegern ruhig zu bleiben: „Wahrheit, Lüge und Desinformation sind oft nah zusammen.“
Tim Höttges feiert nach zwölf Jahren an der Konzernspitze historische Rekordwerte. Die Deutsche Telekom steht so stark wie nie da. Doch der Schein trügt: In diesen Tagen wird das große USA-Risiko offensichtlich und auch ein Personal-Problem lässt sich immer weniger kleinreden.
Der Emissionshandel gilt als wichtigste Waffe der EU gegen den Klimawandel. Nun will sie ihn reformieren und so für niedrigere Energiepreise sorgen. Die Grünen kritisieren den Vorschlag scharf, auch die CDU warnt.
Der Iran-Krieg wird kurzfristig nicht zu einer Gas-Versorgungskrise führen, sagt der größte Gashändler im Osten Deutschlands VNG. Doch zugleich warnt Vorstandschef Heitmüller: Das Auffüllen der leeren Gasspeicher könnte die Unternehmen überfordern.
Die Börsen zeigen sich vor Ostern stabil, trotz Unsicherheiten im Nahen Osten. Morgan Stanley empfiehlt Aktien wie Chewy, da der Haustiermarkt wächst und Analysten ein Aufwärtspotenzial von 50 Prozent sehen. „Tierfreund, Aktie und vielleicht auch ein paar Gewinne“, sagt Business Insider-Chefredakteur Moritz Seyffarth.
Ökonomen sehen das Potenzial der deutschen Wirtschaft düster wie nie. Das liegt vor allem an fehlenden Arbeitskräften in einer alternden Gesellschaft. Von kurzfristigen Entlastungsmaßnahmen wegen der hohen Energiepreise raten sie dringend ab.
Seit Tagesanbruch dürfen Tankstellen in Deutschland die Preise nur noch einmal am Tag erhöhen. Bei der ersten Gelegenheit zogen die Preise heftig an, wie der ADAC mitteilte.
Deutlich weniger Wachstum, dafür mehr Inflation: Wegen der Folgen des Iran-Kriegs senken die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen für die deutsche Konjunktur spürbar.
Wegen des Iran-Kriegs senken führende Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Konjunkturprognose für Deutschland. Dafür sind vor allem hohe Energiepreise verantwortlich. Auch die Inflation wird wohl steigen.
Merz bei Instagram, Honecker im Disneyland und Osterhasen bei der AfD. „Angesichts dieser wirklich völlig wirren Welt, weiß man gar nicht, was ist Scherz und was nicht“, sagt Holger Zschäpitz aus der WELT-Wirtschaftsredaktion.
Warnung des Auto-Riesen Stellantis: Unter bestimmten Bedingungen könne es bei einigen Modellen zu einer Überhitzung im Motorraum kommen. Betroffen sind unter anderem Fahrzeuge der Marken Opel und Fiat.
Experten fordern höhere Steuern auf Spirituosen und zuckerhaltige Getränke, um das Gesundheitssystem zu stärken. Bei Getränkunternehmer Andreas W. Herp stößt der Vorschlag auf Ablehnung. Er spricht von einem „koordinierten Angriff“ auf sein Portfolio.
Erneut verschiebt die Industriellen-Familie Porsche-Piëch die Verjüngungskur bei Volkswagen. Kritiker bemängeln, das bremse den Fortschritt. Doch gerade bei einer Top-Personalie gibt es eine seltene Einigkeit vieler Interessengruppen.
Deutschland ist bei der Kriegsführung im All von anderen Staaten abhängig. Das will die Bundesregierung mit einem 35-Milliarden-Euro-Programm ändern. Doch nicht nur in Fragen der Überwachung ist man von anderen abhängig.
Um Mitternacht ist die neue Spritpreis-Regel in Kraft getreten: Spritpreise dürfen nun nur noch einmal täglich steigen. Aber wird es wirklich billiger für die Autofahrer?
Ab Mittwoch dürfen Tankstellen den Preis nur einmal am Tag erhöhen, aber immer senken. Bevor die neue Regel greift, drehen viele Stationen noch an der Preisschraube. Benzin und Diesel erreichen Jahresrekordwerte. Ein Branchenvertreter lobt den Anreiz für den Klimaschutz.
Rheinmetall nimmt gemeinsam mit Boeing an der Bundeswehr-Ausschreibung für Jagdbomberdrohnen teil. Die Zusammenarbeit markiert einen weiteren entscheidenden Punkt in der Zusammenarbeit mit dem US-Luftfahrt-Giganten. Allerdings hat das Duo auch Konkurrenz.
Welche Chancen bietet Chinas neuer Fünfjahresplan der Hamburger und deutschen Wirtschaft? Darüber diskutierte eine hochkarätige Runde in der Handelskammer Hamburg. Klar ist: Die wirtschaftliche Konkurrenz aus Fernost dürfte noch deutlich härter werden.
Durch den Iran-Krieg sind die Spritpreise auf deutlich über zwei Euro gestiegen. Eine neue Umfrage zeigt, dass mehr Deutsche über einen Wechsel nachdenken. Auch das Interesse an elektrischen Gebrauchtwagen und E-Mietwagen wächst.
US-Präsident Donald Trump will den Militäreinsatz gegen den Iran beenden, obwohl die Straße von Hormus weitgehend blockiert bleibt. Chefvolkswirt David Kohl sieht im Gespräch mit Dietmar Deffner sowohl Iran als auch USA mit „irrationalen“ Anteilen.
Nach monatelanger Prüfung hat das Wirtschaftsministerium unter Auflagen dem Verkauf des deutschen Laser-Spezialisten Mynaric an den US-Konzern Rocket Lab zugestimmt. Wie sensibel die Technik von Mynaric ist, zeigte sich schon 2020.
Der Iran-Krieg verteuert das Leben der Menschen in Europa. Neue Daten zeigen, dass die Inflation im März um 2,5 Prozent zugenommen hat. Ein Volkswirt schlägt Alarm.
Günstiger wird es für Mieter nirgendwo in Deutschland. Im Gegenteil: Die Situation auf dem Wohnungsmarkt ist selbst in strukturschwachen Gegenden angespannt. Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung ist paradoxerweise der Zinsanstieg der vergangenen Jahre.
Deutschlands Staatsverschuldung beträgt nun 2,84 Billionen Euro, wie die Bundesbank mitteilt. Die Schuldenquote – das Verhältnis der Schulden zur Wirtschaftsleistung – liegt bei 63,5 Prozent.
Auf dem Arbeitsmarkt setzt eine gewisse Frühjahrsbelebung ein – wenn auch bisher nicht mit durchschlagender Wirkung. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen bleibt hoch.
WELT-Wirtschaftsredakteur Christoph Kapalschinski ordnet den USA-Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ein: „Die Kooperation zwischen den Raumfahrtzentren wäre sicherlich auch zustande gekommen, ohne dass Markus Söder vor Ort ist.“
Geschlossene Drehkreuze, gesperrte Lufträume und explodierende Kerosinpreise verändern den globalen Flugverkehr. Die einst mächtigen Golf-Airlines verlieren an Bedeutung, andere drängen nach vorn. Worauf sich Reisende einstellen müssen.