Schrumpfende Gemeinden in Italien locken neue Einwohner mit Billighäusern. Doch wer von einem Neustart im Ausland träumt, sollte genau hinschauen. Dabei gilt es, einige finanzielle Fallen zu vermeiden.
Kein anderer chinesischer Konzern exportiert weltweit so viele Autos wie Chery. Nun greift der Hersteller auch in Deutschland an – mit großen Erwartungen. Sein Land sei inzwischen in allen Bereichen führend, sagt Europa-Chef Zhu Shaodong.
Mit dem Iran-Krieg endete das Glitzermärchen der Touristenmetropolen am Golf. Nun versuchen die Emirate mit ihren Airlines den Neustart, obwohl der Krieg noch nicht vorbei ist: mit Kampfpreisen und einer entscheidenden Zutat.
In der Chipbranche galt AMD als ewiger Zweiter: erst hinter Intel, dann hinter Nvidia. Doch nun explodiert der Aktienkurs. Eine Entwicklung spielt dem Unternehmen von Chefin Lisa Su derzeit in die Karten – und könnte den Konzern in neue Sphären katapultieren.
An den Zapfsäulen hat sich das Preisverhältnis gedreht. Diesel ist erstmals seit Anfang März wieder günstiger als die Benzinsorte E10 – nachdem der Kraftstoff im Frühjahr zeitweise deutlich teurer gewesen war.
Die Deutsche Bahn verschenkt die BahnCard 25 für ein ganzes Jahr an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis einschließlich 18 Jahren – unabhängig von der Nationalität. Der Staatskonzern will damit das Bahnfahren für die Jugend attraktiver machen.
Die Märkte feiern Rekorde, KI-Aktien explodieren, Privatanleger pumpen Milliarden in den Markt: Die Parallelen zur Dotcom-Blase sind real. Doch es muss nicht zwingend einen Crash geben. Welche Aktien besonders heiß gelaufen sind – und was Anleger jetzt tun sollten.
Die norddeutsche Baubranche steht hinter einer möglichen Hamburger Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele – obwohl Hamburg auch ohne das Weltereignis etliche große Bauprojekte realisieren muss.
Die Fahrradindustrie steckt in einer Misere. Helfen soll nun die neu entdeckte Kundengruppe der Frauen. Sie sollen wieder Schwung in die traditionell männlich geprägte Radsportszene bringen. Die Hersteller lassen sich einiges einfallen.
Isabel Grupp-Kofler führt zusammen mit ihrem Vater Johannes den Mittelständler Plastro Mayer. Öffentlich stehen sie im Schatten der eigenen Verwandtschaft um Wolfgang Grupp und Trigema. Doch sie produzieren für viele bekannte Marken.
Könnte Mercedes statt Autos bald Drohnen oder Panzer produzieren? Wenn es nach Konzernchef Ola Källenius geht, ist das denkbar. Diese Entscheidung müsse allerdings wirtschaftlich Sinn ergeben, sagt der schwedische Manager.
Wegen der Sperrung von Schifffahrtswegen hängen Lieferketten zunehmend von Luftfracht ab. Vorstand Bauer erklärt, warum Lufthansa Cargo trotz Treibstoffmangel gerade viel Geld verdient, warum chinesische Airlines einen Vorteil haben – und wann Tel Aviv wieder angeflogen wird.
ETFs sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch konservative Anleger setzen verstärkt auf die günstigen Produkte, die die Wertentwicklung Tausender Aktien wiedergeben. WELT stellt die günstigsten Einstiegsprodukte vor.
DIW-Präsident Marcel Fratzscher traut dem Kanzler den großen Wurf bei Subventionen, Steuern und Rente zu, nicht aber den Parteien CDU, CSU und SPD. Er warnt davor, am Ende wieder zur „einfachsten Lösung“ zu greifen.
Das Unternehmen Flower will in Hamburg-Bergedorf Deutschlands größten innerstädtischen Batteriespeicher bauen. Solange der Ausbau der Stromnetze aber mit dem Wachstum der erneuerbaren Energien nicht Schritt hält, drohen Engpässe bei den Netzbetreibern.
Boeing hat eine Bestellung aus China über 200 Flugzeuge bestätigt. Während einer China-Reise von Donald Trump wurde zudem eine mögliche Ausweitung auf bis zu 750 Maschinen in Aussicht gestellt. Der Deal soll den US-Konzern stärken.
SpaceX will laut Medienberichten Mitte Juni an die Börse gehen und dabei bis zu 80 Milliarden Dollar einsammeln. Elon Musks Raumfahrtkonzern könnte damit den größten Börsengang der Geschichte hinlegen.
Der Chef des französischen Autozulieferers Valeo fordert Schutz per Zoll für vor billigen Auto-Importen aus China. Die deutschen Autobauer halten davon wenig – doch Périllat erkennt einen Stimmungsumschwung in Brüssel.
Chery drängt mit den Marken Omoda und Jaecoo auf den europäischen Markt. „Wir werden sicher in der Zukunft noch mehr Produktion in Europa aufbauen. Wir sind dabei sehr offen für lokale Partner“, sagt der zuständige Vorstand.
Jeder stolpert im Alltag häufig über nervige, bürokratische Hindernisse in der Verwaltung. Die Bundesregierung ruft jetzt nicht nur dazu auf, die Probleme zu melden. Bei einem Hackathon sollen Bürger bald selbst daran mitarbeiten können, sie zu lösen.
Junge Strom-Start-ups werfen den Regionalversorgern vor, Netzausbau und Digitalisierung verschlafen zu haben. Der Chef des Stadtwerke-Verbunds Thüga kontert: Die neuen Energieanbieter seien mitverantwortlich.
Neben der Innovation hat auch das stete Bevölkerungswachstum die USA zur größten Wirtschaftsmacht der Welt gemacht. In Trumps zweiter Amtszeit aber ist die Migration eingebrochen. Ob das Fluch oder Segen für die Ökonomie ist, soll ein umstrittener „Migrationsrechner“ zeigen.
Nach dem Besuch von US-Präsident Trump in China betonen beide Länder das Interesse an einer engeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit. „Die Europäer müssen aufpassen, dass sie nicht zwischen die Räder geraten“, sagt Investmentstratege Reza Darius Montassér im Gespräch mit Dietmar Deffner.
Auf dem ersten Abschnitt rollt nach der Sanierung seit Freitagmorgen wieder der Fernverkehr. Bis zum 14. Juni soll die gesamte Strecke wieder regulär in Betrieb genommen werden. Bodenfrost hatte die Arbeiten im Winter um mehrere Wochen verzögert.
Der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff ist einer der renommiertesten Wirtschaftswissenschaftler weltweit. Im WELT-Interview sagte er, Europa habe ein Erkenntnisproblem, das den Kontinent im Wettbewerb weiter zurückzuwerfen drohe.
Souâd Benkredda wuchs als Tochter einer algerischen Putzfrau auf – heute gehört sie zur Spitze der deutschen Bankenwelt. Sie ist eine der wenigen Frauen in diesem Bereich. Ihre Karriere ist geprägt von Disziplin, Religion und vielen Zufällen.
Steigende Preise, Lieferprobleme und Unsicherheit wegen des Iran-Kriegs – die Regierung rechnet mit einem weiteren Rückschlag für die Konjunktur in Deutschland. Zudem sei weiter mit hoher Volatilität an den Energie-, Rohstoff- und Finanzmärkten zu rechnen.
Wie viel Kontrolle braucht ein Unternehmen – und wann wird sie zum Problem? Eine neue Untersuchung aus dem Einzelhandel zeigt, warum gut gemeinte Regeln oft anders wirken als gedacht und geplant.
Die EU arbeitet an den rechtlichen Rahmenbedingungen für den digitalen Euro – und lässt sich dabei viel Zeit. Zu viel, sagt unser Experte. Denn die Szene der digitalen Währungen entwickele sich dynamisch weiter.
Deutschlands Automobilindustrie wurde zuletzt mehrfach totgesagt. Tatsächlich aber mehren sich die Zeichen, dass die Branche die Kraft zur Neuerfindung hat und damit die Wende schafft.