Beim „Nordsee-Gipfel“ in Hamburg am Montag will Bundeskanzler Friedrich Merz die Offshore-Windkraft voranbringen. Ziel ist es, die Anrainerstaaten der Nordsee dabei enger zu vernetzen. Ein effektiver politischer Rahmen ist dringend nötig: In Deutschland etwa stockt der Ausbau von Offshore-Windparks erheblich – wieder einmal.
Die Deutsche Telekom hat Schwierigkeiten, ihre Kunden ins Glasfasernetz zu bringen: Auf 12,5 Millionen Anschlüsse kommen rund zwei Millionen Kunden. WELT-Recherchen deuten auf eine Geschäftsstrategie hin, die diese Lücke verkleinern könnte.
Nach zwei Boomjahren hat Russlands Wirtschaft 2025 fast eine Vollbremsung hingelegt, der Ausblick für dieses Jahr aber fällt komplizierter aus. Ein genauer Blick auf die makroökonomischen Kennzahlen gibt dabei eine erste Ahnung dafür, wie viel sich jetzt verändern werden wird.
Die Bundesregierung will den Standort Deutschland für Investitionen attraktiver machen. Eine neue Umfrage zeigt nun, welche Maßnahmen wirklich vielversprechend sind – und was sich aus Sicht der Betriebe noch dringend ändern muss. Dabei liegt eine Forderung klar an Platz eins.
Neue Strafzölle, Grönland-Eroberung, Ende der Nato: Es war eine Woche, in der Donald Trump die Welt und vor allem Europa in Atem hielt. An deren Ende steht ein wackliger Kompromiss – und die Erkenntnis, dass auch der mächtigste Mann der Welt nicht mit allem durchkommt.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs zeigen sich mit Grönland-Kompromiss zufrieden und warnen die USA vor neuen Drohungen. EU-Abgeordneter McAllister spricht von „bisher schwerster Krise innerhalb der Nato“. Man müsse sich für den Fall wappnen, dass Trump seine Meinung erneut ändert.
Von der Investitionsoffensive ist bislang wenig zu sehen. Zwar steigen die Ausgaben für Zukunftsprojekte, doch die Schuldenmilliarden der schwarz-roten Regierung werden nur zögerlich eingesetzt. Dazu kommt: Eine zentrale Zusage, die die neuen Schulden erst möglich gemacht hat, wurde gebrochen.
Der Börsengang des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group (CSG) ist ein Erfolg – und ein Signal. Investoren setzen auf Munition, Panzer und Artillerie. Ein Frieden in der Ukraine ist an der Börse noch weit entfernt. Doch auch unabhängig vom Ukrainekrieg hat CSG glänzende Aussichten.
Dietmar Deffner, Leiter der WELT TV-Wirtschaftsredaktion, zieht ein Fazit des Weltwirtschaftsforum in Davos: „Die alte Weltordnung ist vorbei. Eine neue Weltordnung der Großmächte hat begonnen.“
Das Weltwirtschaftsforum in Davos und die diplomatischen Kapriolen von US-Präsident Trump haben die Woche geprägt. „Das ist nicht gut für die Börsen, das ist für die Wirtschaft ohnehin nicht gut“, so Portfolio-Manager Ascan Iredi im Gespräch mit Katja Losch.
Mit ihren neuen Großgeräten schließt die HHLA wieder zur technologischen Weltspitze auf. Am Terminal Altenwerder soll der Umschlag mit den neuen, unbemannten Brücken deutlich schneller werden. Auch aus einem anderen Grund ist die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung der Systeme für die Hafenwirtschaft unverzichtbar.
Sein Rückzieher im Grönland-Konflikt hat gezeigt, dass Trump gegenüber Europa nicht alle Trümpfe in der Hand hält. Im Gegenteil: Die Europäer wappnen sich selbstbewusst für die nächste US-Attacke, weil sie sehr wirksame „Waffen“ besitzen.
Das Handy am Steuer bleibt ein Massenphänomen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat fordert nun den flächendeckenden Einsatz von sogenannten Monocams, also KI-Kameras, die Verstöße automatisch erkennen. Ein Bundesland nutzt die Technik bereits. Doch ist die Überwachung überhaupt zulässig?
In einer Rede verwendet der US-Vizepräsident eine Analogie für die US-Wirtschaft. Doch der Vergleich ging nach hinten los. Im Netz ergießt sich eine Flut von Memes und bearbeiteter Videos über die Vance und die „Titanic“.
Grönland, „Friedensrat“, Ukraine-Krieg und KI-Boom – in Davos geht eine intensive Ausgabe des Weltwirtschaftsforums zu Ende. Die WELT-Wirtschaftsredakteure Dietmar Deffner, Olaf Gersemann und Holger Zschäpitz ziehen ein Fazit.
Tech-Milliardär Elon Musk hat bei seinem Aufritt in Davos angekündigt, bis Ende 2027 die ersten Tesla Roboter ausliefern zu wollen. „Er hat offenbar erkannt, dass das auch eine große Bühne für Eigen-PR ist“, so Dietmar Deffner, Leiter der WELT TV-Wirtschaftsredaktion.
Die Lufthansa legte lange großen Wert darauf, nach außen als rein ziviles Unternehmen aufzutreten. Inzwischen hat sie ihre Zurückhaltung bei militärischen Aufträgen abgelegt. Welche Aufgaben das Unternehmen jetzt für die Bundeswehr übernimmt.
Hundert Jahre nach der Gründung des ersten Hilton verfolgt der Konzern eine Doppelstrategie. Mit seiner neuen Luxus-Marke Conrad versucht er, Kunden im obersten Segment an sich zu binden und eröffnet zugleich Budget-Hotels unter dem Namen Spark. Auch in Deutschland gibt es erste Häuser.
New Space liegt voll im Trend: In vielen Ländern sind in den vergangenen Jahren Raketen-Start-ups entstanden, so auch in Deutschland. Alle drei deutschen Wettbewerber vereint, dass sie weit hinter ihren eigenen Zeitplänen liegen. Dabei wäre angesichts der geopolitischen Lage Eile geboten.
Früher war Untervermietung Nachbarschaftshilfe, heute ist sie für viele zum lukrativen Business geworden. Ein aktueller Fall vor dem Bundesgerichtshof stellt diese Praxis grundsätzlich infrage. Wer dann noch seinen günstigen Altmietvertrag zur Profitmaschine umbaut, riskiert alles.
Die Eigenanteile für einen Platz im Pflegeheim sind wegen Tariferhöhungen in der Pflege und der Inflation weiter deutlich gestiegen. Das zeigen zwei Auswertungen des AOK-Bundesverbandes und des Verbandes der Ersatzkassen (VdEK).
Europa will sich mehr denn je unabhängig von den USA machen, auch nach dem Grönland-Deal zwischen Nato-Generalsekretär Rutte und US-Präsident Trump. Bemerkenswert: Kommissionschefin Ursula von der Leyen reklamiert den Erfolg auf einem EU-Gipfel für sich – und lässt Rutte unerwähnt.
Völlig überraschend ist Elon Musk auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetaucht. Und während viele vom Abgrund sprechen, hat der reichste Mensch der Welt ganz andere Vorstellungen von der Zukunft. Sogar eine Lösung für das Energieproblem präsentiert er.
Trump bringt die Weltordnung durcheinander und Europa findet keine richtige Antwort darauf, sondern leugnet lieber neue Wahrheiten. WELT-Herausgeber Ulf Poschardt und Ökonom Daniel Stelter, warum der US-Präsident so sicher keinen Respekt für die Deutschen entwickeln wird.
Künstliche Intelligenz prägt das Weltwirtschaftsforum in Davos – Nvidia-Chef Huang sieht große Chancen für Handwerksberufe durch den Bau neuer Technikzentren.
David Uhrhan ist erst 32 – und besitzt schon jetzt ein Immobilienportfolio im Millionenwert. Während viele Millennials von finanzieller Freiheit träumen, ebnet er sich gerade den Weg dorthin. Im Gespräch mit WELT verrät er, wie er dafür vorgeht. Und gibt acht entscheidende Tipps.
Trotz knapper Kassen beteiligt sich die Bundesregierung für 7,6 Milliarden Euro am Netzbetreiber TenneT. Der Steuerzahler kommt damit für die Folgekosten des Energiewende-Turbos von Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck auf. Die angekündigte Ausgabenbremse seiner Nachfolgerin greift noch nicht.
Mit „Buy now, pay later“-Angeboten trägt der Inkasso-Dienst Riverty zur zunehmenden Verschuldung der Deutschen mit Kleinkrediten bei. Vorstandschef Chef Andreas Barth verteidigt diesen Trend im Interview. Für die KI-Einkaufswelt der Zukunft sieht er viele ungeklärte Fragen.
Wer zu häufig zu schnell im Straßenverkehr erwischt wird, dem drohen Fahrverbote. Es sei denn man bezahlt einen der dubiosen Punktehändler im Netz. Das System war bislang denkbar einfach – und oft sogar legal. Doch künftig sollen empfindliche Strafen drohen.
Trotz Kassenschlager wie „Kanu des Manitu“ oder „Avatar“ können die Kinos nicht an die Verkaufszahlen vergangener Zeiten anknüpfen. Gestützt wird ihr Geschäft noch von der Zielgruppe, die eigentlich am wenigsten Geld in der Tasche haben sollte.