„Deine Kameraden werden dir nicht helfen“, drohten russische Soldaten dem schwer verwundeten Soldaten Kostiantyn Wlassenko. Doch seinen Kameraden gelang eine gewagte Rettung.
Unionszoff in Brandenburg: Die Jugendorganisation des CDU-Sozialflügels verlangt nach einem Post der Potsdamer Mittelstandsunion personelle Konsequenzen. Die Formulierung „Judenfrage geklärt“ verharmlose die „dunkelsten Kapitel unserer Geschichte“.
Skandal in der Münchner Ausländerbehörde: Eine Mitarbeiterin soll gegen Bezahlung Aufenthaltstitel an Dutzende illegale Migranten vergeben haben. Die Kontakte soll ihr albanischer Ehemann angebahnt haben.
Donald Trump hat die Ukraine spüren lassen, wie abhängig sie von amerikanischen Satellitensystemen ist. Europa will eine Alternative zu Starlink aufbauen – aber die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Rauchtabakindustrie, kritisiert das Finanzministerium für dessen Fehler bei der Tabaksteuererhöhung: „Wir sind in einem absolut rechtsunsicheren Raum.“
Der US-Gesandte Steve Witkoff hat Wladimir Putin Vorschläge für ein Ukraine-Friedensabkommen übergeben. Der Kreml signalisiert Bereitschaft für ein Treffen mit den USA und der Ukraine.
Jahrelang wurde ermittelt, Anfang Oktober dann Anklage erhoben: Niedersachsens AfD-Landesvorsitzender Ansgar Schledde soll Gelder nicht wie vorgeschrieben weitergeleitet haben. Der Politiker weist die Vorwürfe vehement zurück.
Mit Schnellverfahren will Frankreich Härte gegen Plünderer zeigen. Doch wer in Marseille vor Gericht steht, kommt oft mit seinen Ausreden durch. Am Ende bricht Jubel im Gericht aus.
Deutschland und weitere EU-Länder planen offenbar ein Abschiebezentrum in Ruanda. Eine Vereinbarung könnte bereits im November unterzeichnet werden. „Es ist rechtlich nicht ganz unkompliziert“, so Dorothea Schupelius, Vize-Politikchefin bei WELT TV.
Der Komiker Hape Kerkeling hat bei der Verleihung des Talisman-Preises in der Paulskirche in Frankfurt am Main vor dem „Gossenjargon“ der Rechtspopulisten gewarnt. „An diesen Ton dürfen wir uns niemals gewöhnen“, so Kerkeling.
Die SPD-Fraktion in NRW wirft der Landesregierung vor, den Landtag nach dem Solingen-Anschlag nicht ausreichend über ihr Maßnahmenpaket unterrichtet zu haben. Mitte November verhandelt der Verfassungsgerichtshof die Klage.
Die Miliz Hayi terrorisiert israelische und jüdische Einrichtungen in Europa. Ein wichtiger Anführer sitzt in den USA in Haft. Neue Gerichtsdokumente zeigen, wie er auch hinter Gittern noch Einfluss auf die Aktivität der Gruppe nahm.
Innerhalb weniger Tage wurden mehrere Schiffe im Schwarzen Meer von Drohnen getroffen, zwei Seeleute starben. Nun mobilisiert die Nato Seefernaufklärer und Geheimdienstpersonal.
Verteidigungsexpertin Ulrike Franke warnt vor russischen Sabotageakten in Europa. Da die US-Regierung kein verlässlicher Partner mehr sei, müsse sich Europa selbst absichern. Einen flächendeckenden Drohnen-Schutzschirm gebe es für Deutschland nicht.
Das Bundesfinanzministerium hat einen Fehler im Gesetz zur Erhöhung der Tabaksteuer eingeräumt, aber betont, dass dieser folgenlos bleiben wird. „Die höheren Steuersätze werden erst ab dem 1. Januar 2027 gelten“, so ein Sprecher des Ministeriums.
„Antisemitismus hat keinen Platz in der Linken“, meint Dietmar Bartsch (Linke) und verteidigt die angestrebte rot-grün-rote Koalition in Berlin gegen die anhaltende Kritik, die er als politisch motiviert einordnet.
Verlässlich, wohlhabend, stabil: Dieses Deutschland ist Geschichte. In einem Brief an eine italienische Freundin seziert unser Autor den Abstieg des einstigen Vorzeigelands.
SPD-Haushaltspolitiker Thorsten Rudolph sieht die geplante Stromsteuersenkung ohne Gegenfinanzierung skeptisch: „Wenn's da seriöse neue Vorschläge aus der Union gibt, dann diskutieren wir die gerne.“
Die geplante Erhöhung der Schaumweinsteuer könnte Deutschlands Vorreiterrolle in einem anderen Segment gefährden. Verbraucher sind in jedem Fall betroffen.
Donald Trump erhöht den Druck auf die Ukraine, den Krieg mit Russland per Abkommen zu beenden. Friedrich Merz reagierte in Berlin darauf: Europa sei stets gesprächsbereit, eine ukrainische Kapitulation komme für Deutschland aber nicht infrage.
Deutschland leistet laut Bundeskanzler Merz „keine Unterstützung, um diesen Krieg in die Länge zu ziehen“. Eine bedingungslose Kapitulation der Ukraine schließt der Kanzler aus.
Das Finanzministerium bestätigt eine Panne im Tabaksteuergesetz. Dieser sei bereits im Regierungsentwurf enthalten gewesen. Die Erhöhung soll trotzdem erst ab Januar 2027 gelten, der Fehler noch korrigiert werden.
In Frankreich erschüttern schwere Ausschreitungen ganze Städte. Nun kursieren im Netz Aufrufe zu ähnlichen Protesten in Deutschland. Der frühere „Tagesthemen“-Moderator Ulrich Wickert sagte er sei „entsetzt über die heftigen Ausschreitungen“.
„Das ist einfach inakzeptabel, regieren muss auch gelernt sein“, kritisiert Dietmar Bartsch (Linke) die Panne beim Gesetz zur Tabaksteuer. Eigentlich sollten die Steuersätze ab 2027 steigen, doch durch einen Fehler gelten sie ab sofort - zumindest auf dem Papier.
Entsetzen in Australien: Bei einem Angriff in Wangaratta wurde die parteilose Politikerin Helen Haines lebensgefährlich verletzt. Der Verdächtige sitzt in Haft, die Polizei ermittelt.
Im Umgang mit dem Iran machen die westlichen Staaten einen entscheidenden Fehler, sagt der frühere Mossad-Spitzenmann Zohar Palti. Er hat eine Idee zur Lösung der Krise um die Straße von Hormus – für die Deutschland eine größere Rolle spielen müsste.
In St. Petersburg haben die Gespräche von US-Unterhändler Witkoff mit Kremlchef Putin über den Ukraine-Krieg begonnen. „Große Fortschritte können wir im Moment noch nicht sehen“, so Oberst a.D. und Militärexperte Wolfgang Richter.
Politikwissenschaftler Oliver W. Lembcke sieht Deutschland nicht gegen Proteste junger Menschen und eine mögliche Vereinnahmung durch Extremisten gefeit. Die Linkspartei müsse klare Grenzen ziehen, meint Lembcke.
Nach einer Attacke auf einen Schüler demonstrieren Hunderte in Frankfurt (Oder). Nun stehen Aussagen von AfD-Fraktionschef Berndt und Parolen am Rande der Kundgebung im Fokus der Polizei.
Deutschland will künftig militärische Ziele in Tausenden Kilometern Entfernung angreifen können. Für die Rüstungsindustrie entsteht damit ein neuer Markt. Das Unternehmen Helsing und Flugkörperhersteller Destinus wollen sich einen Teil davon sichern.