Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) hat durch riskante Immobilienanlagen in den USA eine dreistellige Millionensumme verloren. Nun verklagen Mieter und Käufer der missglückten Immobilien die Kammer auf Schadenersatz. Und auch Anwälte in Deutschland haben kritische Fragen.
Eine Gruppe chinesischer Tankschiffe wartet seit Wochen vor der venezolanischen Küste. Sie wollen eigentlich in dem lateinamerikanischen Land Rohöl laden, das zur Begleichung von Schulden bestimmt war. Nun treten zwei Supertanker unverrichteter Dinge die Heimreise an.
Zum Jahresbeginn ist der Mindestlohn in Deutschland kräftig gestiegen, doch Grünen und Linken fällt die Steigerung nicht hoch genug aus. In einer Anhörung im Bundestag warnen die Arbeitgeber vor möglichen Jobverlusten – und negativen Folgen für Berufseinsteiger.
Die Mullahs im Iran versuchen, die Proteste durch die Zensur des Internets zu ersticken. Dabei geht das Regime dank chinesischer Hilfe immer ausgefeilter vor. Doch SpaceX-Chef Elon Musk könnte helfen, die Sperren zu umgehen – und die ultimative Option hat er noch gar nicht genutzt.
Strafrechtliche Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell markieren eine neue Eskalationsstufe im Konflikt mit US-Präsident Donald Trump. Die Finanzmärkte reagieren alarmiert. Auf dem Spiel steht ein Grundpfeiler der westlichen Wirtschaftsordnung. Auch die MSCI-World-Investments sind betroffen.
Die hohen US-Zölle und der Wettbewerb mit chinesischen Herstellern wirken sich auf deutsche Autohersteller aus. Der Absatz von Mercedes-Benz ging zuletzt um neun Prozent zurück. Im VW-Konzern war der Rückgang weniger stark.
Seit 1. Januar führt Christoph Jurecka Munich Re. Die Stabübergabe aber ist ihm nicht geglückt. Sein Vorgänger hat ihm ein Sparprogramm mit auf den Weg gegeben, mit hohem Renditeziel und unklaren Folgen für die Mitarbeiter. Im Konzern fragt man sich, wer von beiden der starke Mann ist.
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump droht Fed-Chef Jerome Powell mit einer Anklage. „Die Begründung scheint mir doch sehr fadenscheinig zu sein“, sagt Volkswirt Carsten Mumm im Gespräch mit Dietmar Deffner.
Wie lang ein Bürger in Deutschland auf seinen Steuerbescheid warten muss, hängt von seinem lokalen Finanzamt ab. In der Rangliste liegen zwischen den schnellsten und langsamten Ämtern mehrere Monate Bearbeitungszeit. Einen kleinen Einfluss aber haben auch die Steuerzahler selbst.
Im Dezember gab es noch einmal deutlich mehr Unternehmensinsolvenzen als ein Jahr zuvor. Ökonomen sehen die Pleiten auf dem höchsten Stand seit 20 Jahren. Selbst im Zuge der Finanzkrise 2009 habe die Zahl niedriger gelegen.
Seit der Intervention der USA in Venezuela wächst die Angst vor einer Invasion Chinas in Taiwan. Rund 300 deutsche Unternehmen sind dort tätig. Die Folgen für Deutschlands Wirtschaft wären verheerend: Sie ist auf einen Konflikt mit der Volksrepublik kaum vorbereitet.
Das US-Justizministerium droht Notenbankchef Jerome Powell mit einer Anklage – ein Schritt, der die Unabhängigkeit der Notenbank untergraben würde. Powell wehrt sich öffentlich. An den Börsen steigt Gold auf ein Rekordhoch.
Deutschlands Krise ist mehr als eine konjunkturelle Schwäche: Strukturschäden, teure Energie, verlorene Industrie-Stärken – und jetzt kommt noch mentale Lähmung dazu. Einfache Lösungen werden ihre Wirkung verfehlen. Der Ausweg führt stattdessen über zwei zentrale Fragen.
Bosch ist der größte Autozulieferer der Welt. Und eng verknüpft mit der Krise der deutschen Autoindustrie. Auf der Digitalmesse CES in Las Vegas präsentiert der deutsche Konzern, wie er sich für die Zukunft wappnet und wie er auch künftig an der „automobile Wertschöpfung“ teilhaben will.
Ab diesem Jahr greift der EU-Klimazoll für Import besonders CO₂-intensiver Güter. In der Öffentlichkeit ist er kaum bekannt, zählt aber zu den weitreichendsten und umstrittensten Brüsseler Gesetzen. Dementsprechend gibt es viel Widerstand – manche Länder erwägen gar ein Ende des Handels mit Europa.
Donald Trump drängt die großen Ölkonzerne im Weißen Haus zu massiven Investments in Venezuela. Aber die anwesenden Topmanager reagieren sehr verhalten. Sie kennen die turbulente Geschichte des Öl-Business – die zeigt, wie komplex und unwägbar die Pläne der USA für Venezuela sind.
Eine Umfrage des Center for Financial Studies zeigt: Die Mehrheit von Fach- und Führungskräften im Finanzsektor hält den digitalen Euro derzeit nicht für nötig und erwartet geringe Akzeptanz bei Kunden. Weiterhin ungeklärt bleiben grundsätzliche Kritikpunkte an dem Prestigeprojekt.
Hanseatic Global Terminals, das Tochterunternehmen der größten deutschen Reederei, übernimmt den Florida International Terminal komplett. Weltweit soll das Terminal-Netzwerk von Hapag-Lloyd weiter deutlich wachsen.
Das Geschäft mit illegalen E-Zigaretten hat sich in Europa zu einem milliardenschweren Schwarzmarkt entwickelt. Zoll und Polizei schlagen regelmäßig mit Großrazzien zu. WELT-Investigativleiter Lars Petersen fasst die Faktenlage zusammen.
Als Simon Sack mit gerade einmal 22 Jahren sein KI-Start-up gründete, verabschiedete er sich von seinem Privatleben. Es folgten harte Jahre mit privaten Schicksalsschlägen und körperlichen Veränderungen. Trotzdem hat er weitergemacht. Hier schreibt er, was er gelernt hat.
Trotz der erratischen Politik von Präsident Donald Trump hat sich der Markt für US-Staatsanleihen beruhigt. Wie konnte das passieren? Die Antwort ist ein Gesetz aus den 1920er-Jahren, das der US-Finanzminister reaktivierte – und die Notenbank zu einer Reaktion zwang.
Das wachsende Ungleichgewicht im Handel mit China schlägt sich im deutschen Außenhandel nieder: Während die Exporte im vergangenen Jahr drastisch gesunken sind, haben die Importe stark zugenommen. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Ab Januar greift eine CO₂-Abgabe mit dem Namen CBAM: Für Waren aus Ländern mit lockeren Umweltvorschriften wird an den Grenzen der EU ein Aufschlag fällig. Eine bisher unveröffentlichte Untersuchung warnt vor negativen Folgen für die Wirtschaft.
Der Rückversicherungskonzern Munich Re will für die Verlagerung und den Abbau von Stellen in Deutschland ausschließlich die natürliche Fluktuation nutzen. Die Jobs sollen insbesondere nach Polen und Indien verlegt werden.
Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz analysieren in dieser Folge von „Deffner & Zschäpitz“ die Rekordwoche am Dax, geopolitische Risiken durch Trumps Vorgehen in Venezuela und Grönland sowie die Auswirkungen auf die Weltordnung. Sehen Sie die ganze Folge im Video.
Starker Schneefall zwingt Bürger in ein kompliziertes Geflecht aus Haftungsregeln, Räumpflichten und arbeitsrechtlichen Risiken. Wer bei Glätte den Überblick verliert, riskiert nicht nur Unfälle, sondern auch empfindliche Bußgelder und den Verlust des Versicherungsschutzes. Ein Überblick.
Vor wenigen Wochen hat Deutschland mit Arrow 3 sein modernstes Raketenabwehrsystem in Betrieb genommen. Das soll Raketen erkennen und im Notfall abfangen können. Nun könnte es zu einem ersten indirekten Aufeinandertreffen mit einer russischen Mittelstreckenrakete gekommen sein. Was bekannt ist.
Der Markt für reine Elektroautos hat im vergangenen Jahr wieder an Dynamik gewonnen. Schaut man auf die Modelle, dann zeigt sich: Alte Favoriten haben mittlerweile ausgedient, andere Marken liegen vorn. Vor allem ein Trend bestimmt zunehmend den Markt.
Der Ausweg aus der Konjunkturkrise führt auch über den Jobmarkt, schätzen Experten. Doch um das Interesse an beruflicher Veränderung steht es in Deutschland schlecht, wie selten zuvor – besonders bei der Gen Z. Warum das für die Bundesrepublik zum Problem wird.
Dietmar Deffner blickt zusammen mit Portfoliomanager Ascan Iredi zurück auf die erste volle Börsenwoche des Jahres. Besonders stark performte der Dax. „Nach diesen ersten Tagen kann man nur strahlen“, so Iredi.