Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) meldet erstes Patent an

Dezember 13 16:59 2011 Print This Article

Patent „Integration kontext-sensitiver Systeme in Unternehmensprozesse“ angemeldet.

Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) macht nicht nur durch ein erstklassiges Bachelor und Master-Studium von sich reden, auch der Forschungsbereich der Fachhochschule ist sehr erfolgreich und wird nun mit einem ersten Patent belohnt.

Ein Kooperationsprojekt von FHDW und eck*cellent IT GmbH, Braunschweig, erhielt jetzt das Patent! „Integration kontext-sensitiver Systeme in Unternehmensprozesse“ – mit dieser Idee konnte sich die FHDW sich bereits 2010 im Wettbewerb PreSeed des Landes Nordrhein-Westfalen in einem hochklassigen Feld durchsetzen und eine Fördersumme von 275.000 Euro für eine Laufzeit von zwei Jahren verbuchen. Daraus entstand die Patentanmeldung, die jetzt bestätigt wurde.

Das Projekt, in dem FHDW-Professoren Willi Nüßer und Eckhard Koch beteiligt sind, widmet sich der hochaktuellen, aber noch wenig systematisch erforschten Fragestellung, wie mobile und damit kontext-abhängige Systeme, wie Handys, PDA aber auch Land- oder Baumaschinen, weitgehend automatisiert in Geschäftsprozesse integriert werden können. Dazu werden mobile Systeme in die Lage versetzt, anhand von Umgebungsinformationen passende Prozesse zu identifizieren und auszuführen. Ein Beispiel ist ein Mähdrescher, der abhängig von Ort und Wetter automatisch die entsprechenden betrieblichen Abläufe eines landwirtschaftlichen Betriebs erkennt und ausführt. Manuelle Eingriffe sind nicht mehr notwendig.

Diese Fragestellung besitzt nach Überzeugung der FHDW eine hohe wirtschaftliche Relevanz. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Systeme, die je nach Umgebungssituation reagieren, sind vielfältig. „Unternehmen aus unterschiedlichsten Bereichen können das System sehr nutzbringend einsetzen. Neuartige Geschäftsmodelle sind damit denkbar, z. B. in der Automobil- oder Haushaltsgeräte-Branche. Auch Einrichtungen wie Krankenhäuser, die beispielsweise Krankenbetten mit besonders schwierigen Krankheitsfällen damit ausstatten können, kommen in Frage“, erläutern die FHDW-Forscher.

Alle Infos zu den Forschungsprojekten der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) gibt es auf http://www.fhdw.de

Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) mit ihren Standorten in Paderborn, Bielefeld, Bergisch Gladbach und Mettmann bietet je nach Standort verschiedene Bachelor- und Masterstudiengänge als duales Studium oder als berufsbegleitendes Studium an.

Kontakt:
Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)
Nieland
Fürstenallee 3-5
33102 Paderborn
05251 301-02

www.fhdw.de
info-pb@fhdw.de

Pressekontakt:
Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Paderborn
Herr Nieland
Fürstenallee 3-5
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